Allergie – Therapie

Allergie – Therapie

Allergie – Therapie

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Allergiker eine Seltenheit. In der heutigen Zeit jedoch leiden fast 30% der Bevölkerung an einer allergischen Erkrankung.

Die rasante Zunahme an Allergien liegt unter anderem an den deutlich verbesserten Hygienebedingungen, in denen wir aufwachsen, das Immunsystem wird heute längst nicht mehr mit so vielen Erregern konfrontiert wie früher und ist gerade in den ersten Lebensmonaten unterfordert. Hinzukommen die steigende Umweltverschmutzung, Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten und des Lebensstils, ein vermehrter Kontakt zu allergieauslösenden Stoffen, sowie genetische Veranlagung, die von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Was ist eine Allergie?

Eine allergische Erkrankung ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf harmlose Eiweißstoffe. Grundvoraussetzung für die Entstehung einer Allergie ist die Sensibilisierung. Dies ist ein erster Kontakt zu einem Allergen, bei dem der Körper mit einer spezifischen Immunantwort reagiert. Dies geschieht zunächst unbemerkt und verursacht keinerlei Beschwerden. Erst bei erneutem Kontakt mit dem Allergen, treten die typischen allergischen Symptome auf.

Je nach Allergietyp und wie stark die Allergie ausgeprägt ist, reichen die Symptome von leichten Beschwerden wie Schnupfen, juckenden, tränenden Augen, Hustenreiz oder Hautausschlag, bis hin zu schweren allergischen Reaktionen, die lebensbedrohlich sein können. Leider ist eine generelle Vermeidung des Kontakts bei vielen Allergenen, wie zum Beispiel Pollen oder Hausstaubmilben, so gut wie nicht möglich und die Patienten leiden regelmäßig mehr oder weniger stark an allergischen Beschwerden.

Sogenannte Inhalationsallergene, wie Pollen, Schimmel und Hausstaub, bergen neben der Gefahr schwerer allergischer Reaktionen, auch das Risiko des Etagenwechsels. Die Patienten entwickeln in diesem Fall ein allergisches Asthma, das die Lebensqualität erheblich einschränken kann und die Gefahr späterer schwerer Folgeerkrankungen der Lunge erhöht.

Wie wird eine Allergie behandelt?

Klassisch werden Allergien meist mit Antiallergika oder Kortisontherapie behandelt. Diese unterdrücken die überschießende Reaktion des Immunsystems und verhindern das auftreten der Symptome. Leider bewirken diese Medikamente keine Heilung der Erkrankung und müssen, um ausreichend zu wirken, regelmäßig eingenommen werden. Die eventuell auftretenden Nebenwirkungen können die Lebensqualität des Patienten nachhaltig einschränken.

Seit einigen Jahren ist auch eine Hyposensibilisierung möglich. Dies ist eine fünfjährige Therapie, bei der das Immunsystem des Patienten kontrolliert immer höheren Dosen des Allergens ausgesetzt und die Reaktionsbereitschaft gegenüber dem Stoff gesenkt wird. Je früher die Hyposensibilisierung begonnen wird, desto höher ist der Therapieerfolg, der Einsatz anderer Allergiemittel lässt sich meist um mindestens 50% senken. Leider ist diese Behandlung nicht bei allen allergischen Erkrankungen möglich und birgt gewissen Risiken, setzt sie doch  penibelstes Durchhaltevermögen des Patienten voraus.

Naturheilkundliche Alternativen

Die Naturheilkunde bietet vielfältige Alternativen in der Behandlung von Allergien und Nahrungsmittelintoleranzen. Durch eine gezielte naturheilkundliche Therapie, nach ausführlicher Untersuchung und Anamnese des Patienten, lassen sich allergische Erkrankung langfristig und effektiv behandeln.

Grundpfeiler einer erfolgreichen Allergiebehandlung ist eine umfassende Darmsanierung. Der Darm ist das wichtigste Immunorgan des Menschen und macht ungefähr 80% des Immunsystems aus. Es schließen sich individuell auf den Patienten abgestimmte weitere Behandlungen an, zum Beispiel eine Bioresonanztherapie oder eine Eigenbluttherapie zur Regulierung des Immunsystems.

Diese Therapien sind für alle Arten von Allergien geeignet und können langfristig eine deutliche Besserung der Symptome erreichen, bis hin zur kompletten Beschwerdefreiheit und das über viele Jahre.