Wechseljahre

Wechseljahre

Wechseljahre

Die Wechseljahre gehören zu den natürlichen Lebensphasen jeder Frau, doch jede erlebt sie anders. Einige Frauen bemerken ihre Wechseljahre kaum und wundern sich wenn Ihre Periode plötzlich ausbleibt, viele jedoch kämpfen in dieser Phase mit leichteren, in einigen Fällen aber auch erheblichen Beschwerden, die die Lebensqualität beeinträchtigen können.

Was sind die typischen Beschwerden während der Wechseljahre?

Schon ab 35 Jahren beginnt der Körper einer Frau sich langsam von der fruchtbaren Phase zu verabschieden. Zu dieser Zeit haben einige Frauen bereits eine leichte Gelbkörperschwäche, die sich häufig in zunehmenden Beschwerden in der zweiten Zyklushälfte zeigen. Die Symptome reichen von leichtem Brustspannen vor der Blutung oder Stimmungsschwankungen bis hin zu starkem PMS. Manche Frauen neigen in dieser Phase auch vermehrt zu Zysten der Eierstöcke, diese entstehen auf Grund der Zunahme von Zyklen ohne Eisprung, haben daher keinen beunruhigenden Krankheitswert und bilden sich meist schnell wieder zurück. Zu diesem Zeitpunkt haben manche Frauen auch Probleme mit sehr starken Regelblutungen oder Myomen der Gebärmutter. Dies liegt daran das sich das Hormongleichgewicht zu Gunsten des Östrogens verschiebt und im späteren Verlauf der Wechseljahre langsam absinkt. In der eigentlichen Phase des Wechsels besteht dann ein Östrogenmangel der die klassischen Wechseljahrsbeschwerden auslöst.

In den nächsten Jahren werden die Zyklen meist unregelmäßiger, die Periode kommt nicht mehr so pünktlich wie früher oder lässt mal einen Monat oder mehrere aus.

Die fünf häufigsten Beschwerden während den Wechseljahren sind:

  • Vermehrtes Schwitzen und Schweißausbrüche
  • Hitzewallungen
  • Schlafstörungen
  • Depressive Verstimmungen
  • Scheidentrockenheit
  • Libidoverlust

Wie können Wechseljahrsbeschwerden behandelt werden?

Neben der klassischen Hormontherapie durch Ihren Gynäkologen gibt es viele alternativmedizinische Therapien um alle bekannten Wechseljahrsbeschwerden erfolgreich zu lindern. Zur Hormonregulation hält Mutternatur viele wirksame Heilpflanzen bereit , die den Östrogenmangel ausgleichen und die daraus resultierenden Beschwerden lindern. Auch das vermehrte Schwitzen lässt sich durch Phytotherapie sehr gut behandeln. Eine weitere Möglichkeit ist die Therapie mit bioidentischen Hormonen in homöopathischer Dosierung. Diese Therapie ist auch für Frauen geeignet die aus gesundheitlichen Gründen keine klassische Hormontherapie erhalten dürfen, zum Beispiel auf Grund eines erhöhten Thromboserisikos und einer vorangegangenen gynäkologischen Krebserkrankung.

Stehen eher depressive Verstimmungen und psychische Beschwerden im Vordergrund erzielt die Eigenbluttherapie sehr gute Erfolge.

In unserer Praxis werden wir nach ausführlicher Anamnese und Hormondiagnostik gemeinsam mit Ihnen das passende Therapiekonzept für Sie zusammenstellen und begleiten Sie in Ihren neuen Lebensabschnitt.