Zervixdysplasie

Zervixdysplasie

Zervixdysplasie – Auffälliger PAP-Abstrich

Viele Frauen die regelmäßig  zur gynäkologischen Krebsvorsorge gehen erhalten mindestens einmal im Leben eine Benachrichtigung das ihr Abstrich Auffälligkeiten zeigt und weiter kontrolliert werden sollte. Viele Frauen sind in dieser Situation sehr unsicher und beunruhigt, obwohl ein auffälliger PAP-Abstrich meist noch nichts mit einer Krebserkrankung gemeinsam hat.

Was ist ein PAP- Abstrich?

Wenn sie einmal im Jahr ihren Gynäkologen zur Untersuchung aufsuchen ,entnimmt dieser mit einem kleinen Bürstchen oder Spatel eine Zellprobe vom Muttermund und aus dem Gebärmutterhalskanal. Dieser Abstrich dauert höchstens zwei Minuten und ist für die Patientin völlig schmerzfrei. Die Zellprobe wird anschließend in einem Labor untersucht und ausgewertet.

PAP- I und II sind normale Befunde und bedürfen außer in Ausnahmefälle keiner weiteren Kontrolle.

Bei diesem Ergebnis wird die Patientin meist nicht extra benachrichtigt. Ein erneuter Abstrich ist dann erst wie gewohnt in einem Jahr erforderlich.

PAP III bedeutet es wurden auffällige Zellen entdeckt. In diesem Fall kann das Labor nicht sicher entscheiden welche Ursache hinter den Auffälligkeiten steckt und es sollte möglichst zeitnah kontrolliert werden. Es ist möglich das es sich um eine Entzündung oder Infektion handelt oder die Probe nicht gut erhalten war, aber auch Krebsvorstufen und Krebs können nicht ausgeschlossen werden.

PAP IIId ist ein häufiger Befund in der gynäkologischen Praxis. Die Zellen des Gebärmutterhalses weisen Veränderungen auf. Wichtig ist hierbei das es sich nicht um Krebs handelt, sondern lediglich um eine leichte Vorstufe, eine sogenannte Zervixdysplasie. Der Befund muss dann in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Zusätzlich wird ein HPV-Test durchgeführt. HPV ist ein Virus das bei einem sehr großen Teil der Gebärmutterhalskrebserkrankungen nachgewiesen wird, kommt das Immunsystem nicht ausreichend gegen den Virus an ,begünstigt die anhaltende Infektion Zellveränderungen und kann an der Entstehung von Krebs beteiligt sein. Bei PAP IIId kann häufig abgewartet werden, denn die Veränderung kann sich wieder vollständig zurückbilden.

PAP IVa und IVb sind schwerere Zellveränderungen und die Wahrscheinlichkeit das sie sich zurückbilden sinkt. Bei diesem Befund ist unbedingt eine gründliche Abklärung in einer Dysplasiesprechstunde notwendig, um eine beginnende Krebserkrankung sicher auszuschließen. Das veränderte Gewebe wird meistens großzügig entfernt und eine weitere Behandlung ist dann nicht mehr erforderlich.

Erst bei PAP V handelt es sich definitiv um eine Krebserkrankung und eine gründliche Untersuchung und Therapie sollten umgehend stattfinden.

Wie kann die Naturheilkunde in diesem Fall helfen?

Gerade ein PAP IIId-Befund ,der regelmäßig kontrolliert wird ,ist für viele Frauen sehr belastend. Das Abwarten und bangen bei jeder weiteren Untersuchung und die Hilflosigkeit macht den Patientinnen sehr zu schaffen. Durch ein individuell auf die Patientin zugeschnittenes naturheilkundliches Therapiekonzept kann die frühzeitige Rückbildung einer leichten Dysplasie erreicht und ein Wiederauftreten von Zellveränderungen nach erfolgreicher Therapie vorgebeugt werden.

Das naturheilkundliche Konzept greift auf mehreren Ebenen. Das Immunsystem wird gestärkt, eine mögliche HPV-Infektion behandelt, die Vaginalflora ins Gleichgewicht gebracht und auch hormonelle Dysbalancen ,die eine Zellveränderung begünstigen beseitigt.

Wichtig ist das Sie trotz naturheilkundlicher Begleittherapie die Kontrolltermine bei Ihrem Gynäkologen weiterhin regelmäßig wahrnehmen.

In unserer Praxis beraten wir Sie gerne ausführlich.